Adipositas und Kinderwunsch

BMI-Skala mit Kategorien von Normalgewicht bis Adipositas Grad III.

Übergewicht und Adipositas: die neuen Volkskrankheiten

Übergewicht und Adipositas sind mittlerweile weit verbreitet. In Deutschland sind beispielsweise nach den Daten des RKI2 47 % der Frauen und 62 % der Männer ab 18 Jahre von Übergewicht (inklusive Adipositas) betroffen. Ob man Übergewicht oder Adipositas hat, ergibt sich aus dem sogenannten Body-Mass-Index (BMI), der sich aus dem Verhältnis von Gewicht zur Körpergröße berechnen lässt.

Ihren BMI können Sie einfach und schnell mit unserer Körperanalyse bestimmen.

Weitere Informationen zum Thema Adipositas und Kinderwunsch finden Sie auf der nachfolgenden Seite oder in unserer Broschüre.

 

Schwangerschaftstest im Vordergrund, traurige Frau im Hintergrund.

Auswirkungen von Übergewicht und Adipositas auf die Fruchtbarkeit

Fett ist hormonell aktives Gewebe, das heißt, es nimmt Einfluss auf andere Organsysteme unseres Körpers. Abdominelle Adipositas (zu viel viszerales Fett) kann bei Frauen zu einer erhöhten Menge an Androgenen („männliche Hormone“) führen und bei Männern den Testosteronspiegel3 verringern. Übergewicht und Adipositas verringern sowohl die Chance auf eine natürliche Empfängnis, als auch das Eintreten einer Schwangerschaft. Ab einem BMI4 von 29 kg/m2 sinkt zudem die zusätzliche Wahrscheinlichkeit, dass eine Schwangerschaft eintritt, mit jedem zusätzlichen BMI-Punkt um jeweils 4 %.

Aber auch der Mann erfährt negative Auswirkungen von Übergewicht und Adipositas. Bei Männern wirkt sich Übergewicht hinsichtlich der Fruchtbarkeit besonders auf die Qualität der Spermien5 aus. Männer, die unter dem Metabolischen Syndrom leiden, zeigen zudem niedrigere Testosteron-Level6, wodurch weniger neue Spermien gebildet werden. Auch dadurch beeinflussen Übergewicht und Adipositas die Fortpflanzungsfähigkeit des Mannes.

 

Arzt misst Blutzucker bei einer schwangeren Frau.

Auswirkungen auf Schwangerschaft und Kind

Auch während der Schwangerschaft können Übergewicht und Adipositas negative Auswirkungen auf Mutter und Kind haben. So besteht etwa ein höheres Risiko für Fehlgeburten7 in der Frühschwangerschaft. Daneben erhöht sich das Risiko für Komplikationen8 bei der Mutter, wie Schwangerschaftsdiabetes oder Präeklampsie und auch das Risiko für Komplikationen bei der Geburt mit entsprechenden Auswirkungen auf das Kind steigt durch Übergewicht und Adipositas an.

Hände eines Paares formen ein Herz auf einem schwangeren Bauch.

Positive Effekte von Gewichtsreduktion in der Kinderwunschzeit

Grundsätzlich hat eine gesunde Gewichtsreduktion positive Auswirkungen auf Gesundheit und Psyche. Aber auch die Fruchtbarkeit9 wird durch einen Gewichtsverlust verbessert. Der Hormonhaushalt normalisiert sich wieder, der Zyklus wird regelmäßiger und es kommt erneut zu (spontanen) Eisprüngen. Zudem werden die Chancen auf eine Schwangerschaft und natürliche Empfängnis10 erhöht.

In mehreren Studien11 mit übergewichtigen Frauen führte eine moderate Gewichtsreduktion vor einer Kinderwunschbehandlung zu mehr spontanen Schwangerschaften.

Grafik zeigt BMI-Verteilung nach Altersgruppen.

Polyglucosamin unterstützt die Gewichtsreduktion

Ein erster, wichtiger Schritt für eine Gewichtsreduktion im Kinderwunsch ist eine Lebensstilumstellung bei Frau und Mann. In Verbindung mit moderater Bewegung und einer Ernährungsumstellung kann Polyglucosamin eine Unterstützung bei der Gewichtsabnahme leisten. Der unverdauliche Ballaststoff Polyglucosamin L11212 kann aufgrund seiner Struktur und der sehr hohen Fettbindungskapazität die Bioverfügbarkeit von Fetten aus der Nahrung um bis zu 2/3 reduzieren. Die Energiedichte von Fett ist ungefähr doppelt so hoch wie die von Eiweiß oder Kohlenhydraten, daher ist die Reduktion der Aufnahme von Nahrungsfetten eine effektive Möglichkeit abzunehmen und das Gewicht zu halten.

Weitere Informationen zum Thema Adipositas und Kinderwunsch können Sie unserer Broschüre entnehmen.

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Referenzen

1 Cornelli, U., Belcaro, G., Recchia, M. & D’Orazio, N. Long-Term Treatment of Overweight and Obesity with Polyglucosamine (PG L112): Randomized Study Compared with Placebo in Subjects after Caloric Restriction. Curr Dev Nutr 1, e000919, doi:10.3945/cdn.117.000919 (2017).

2 Schienkiewitz A, Mensink GBM, Kuhnert R et al. (2017) Übergewicht und Adipositas bei Erwachsenen in Deutschland. Journal of Health Monitoring 2(2): 21 – 28. DOI 10.17886/RKI-GBE-2017-025

3 Pasquali, R. Obesity, fat distribution and infertility. Maturitas 54, 363-371, doi:10.1016/j.maturitas.2006.04.018 (2006).

4 van der Steeg, J. W. et al. Obesity affects spontaneous pregnancy chances in subfertile, ovulatory women. Hum Reprod 23, 324-328, doi:10.1093/humrep/dem371 (2008).

5 Cabler, S., Agarwal, A., Flint, M. & du Plessis, S. S. Obesity: modern man’s fertility nemesis. Asian J Androl 12, 480-489, doi:10.1038/aja.2010.38 (2010).

6 Martins, A. D., Majzoub, A. & Agawal, A. Metabolic Syndrome and Male Fertility. World J Mens Health 37, 113-127, doi:10.5534/wjmh.180055 (2019).

7 Broughton, D. E. & Moley, K. H. Obesity and female infertility: potential mediators of obesity’s impact. Fertil Steril 107, 840-847, doi:10.1016/j.fertnstert.2017.01.017 (2017).

8 Parrettini, S., Caroli, A. & Torlone, E. Nutrition and Metabolic Adaptations in Physiological and Complicated Pregnancy: Focus on Obesity and Gestational Diabetes. Front Endocrinol (Lausanne) 11, 611929, doi:10.3389/fendo.2020.611929 (2020).

9 Norman, R. J. et al. Improving reproductive performance in overweight/obese women with effective weight management. Hum Reprod Update 10, 267-280, doi:10.1093/humupd/dmh018 (2004).

10 Best, D., Avenell, A. & Bhattacharya, S. How effective are weight-loss interventions for improving fertility in women and men who are overweight or obese? A systematic review and meta-analysis of the evidence. Hum Reprod Update 23, 681-705, doi:10.1093/humupd/dmx027 (2017).

11 Gaskins, A. J. Recent advances in understanding the relationship between long- and short-term weight change and fertility. F1000Res 7, doi:10.12688/f1000research.15278.1 (2018).

12 Cnubben, N. H. et al. A single oral dose of a polyglucosamine influences the bioavailability of [9-(14)C]-Oleic acid in adult female Gottingen minipigs. BMC Obes 3, 18, doi:10.1186/s40608-016-0096-2 (2016).